Blauer Himmel, wenig Wind, angenehme Temperaturen: perfekt für die Insel. Wir ergattern einen Platz auf der Fähre und setzen über zum berüchtigten Chateau d’If, von dem einst, Dumas zufolge, Edmond Dantes entkam. Dicke Mauern, vergitterte Fenster, ja man kann es sich vorstellen. Gegen Bezahlung gab’s auch bessere Zellen.

Auf den Türmen der Festung weht jedoch ein frischer Wind, draußen am Meer herrscht reger Wochenendverkehr, vor Les Goudes ist eine Regatta ist im Gange.

Auch wir fahren weiter nach Port Frioul, die Inseln Ratonneau und Pomegues wurden hier durch eine Mole miteinander verbunden. Den anderen Besuchern folgend, entscheiden wir uns für Pomegues. Hier haben die Möven die Herrschaft über die Insel übernommen. Sie nisten hier und bewachen ihre schon recht fetten, aber zumeist noch flugunfähigen Jungen. Bei den alten Bunkeranlagen am Cap Caveaux entgehe ich nur knapp einer Attacke, jausnen trauen wir uns hier nicht.

Dann ist es Zeit für eine Badepause. Das Kraxeln haben wir ja gestern schon geübt und so dauert es nicht lange und wir sind unten in der Calanque de la Crine, heute zwar kein exklusives Vergnügen, aber trotzdem wunderschön!