In Arles kommen wir wieder zurück zu den Römern. Mit Theater, Arena und Zirkus bot Caesars Lieblingsstadt einst allerlei Unterhaltung. Auch die Thermen waren nicht zu verachten. Ganz modern gab es in der antiken Wellnessoase zu verschiedenen Zeiten Eintritt nur für Männer oder Frauen oder aber gemischt. Der Eintritt war im Gegensatz zu heute für jedermann erschwinglich. Leider hat man die antiken Bauten aber auch als Steinbrüche genutzt, selbst beim Klosterbau wurden gleich ganze Säulen verwendet.

Auch heute ist Arles eine hübsche, lebendige Stadt, deren Sehenswürdigkeiten mehr als nur ein paar Stunden auf der Durchreise verdient hätten.

Wir aber quälen uns wieder aus dem für moderne SUVs viel zu engen Parkhaus heraus (diesmal gabs im Gegensatz zu Carcassonne das im Google verzeichnete wenigstens) und besuchen noch das archäologische Museum in dem unter anderem ein erst 2004 in der Rhone entdecktes und gut erhaltenes römisches Frachtschiff ausgestellt ist.

Sonst gibt’s auch für jeden Geschmack etwas, vom Phallussymbol als kleines Bronzeamulett bis zur schönen Venus von Arles, die einst auch König Louis XIV. bezauberte.

Noch eine Stunde Fahrt, dann können wir unser braves Auto, dreckig aber unversehrt am Flughafen von Marseilles abgeben. In die Stadt bringt uns ein exotisch aussehender Uberfahren mit einem hochmodernen Tesla. Gut, dass wir so schlank gepackt haben;-)

Wir beziehen ein überaus gemütliches Apartment mit schattigem Innenhof und richten uns für die verbleibenden vier Tage häuslich ein.