Die Wanderschuhe ausgepackt und hinauf auf den Mont Mercou. Eine kleine Aufwärmrunde auf den Hausberg ist geplant. Im Schatten von Eichen und Edelkastanien steigen wir auf, am Wegrand blüht auch die eine oder andere Orchidee. Schon nach einer Dreiviertelstunde können wir vom Gipfelplateau den Blick über das Dordognetal genießen. Noch haben wir den Berg fast für uns alleine, die Gleitschirmflieger sitzen wohl beim Frühstück.

Wir entscheiden uns, weiter nach Martel zu gehen, dort soll es ja auch etwas zu Trinken geben.

Wir kommen aus dem Wald heraus und sehen in der Ferne – dreimal dürft ihr raten, was – eine riesige Burg. 

Ja, auch Martel ist eines der schönsten Dörfer Frankreichs (auch wenn’s zutrifft, ein etwas inflationärer Titel), mit einem mittelalterlichen Ortskern, Burg und Kirche. Am Jakobsweg gelegen bietet es eine Anzahl gastlicher Stätten und von 10:00-12:00 gibt’s einen Café für nur 1€.

Ab Mittag wird es richtig heiß und der Heimweg über Creysse zieht sich. Dort ist heute Pfingstmarkt, wenn man etwas trinken möchte, muss man vorher Jetons erwerben. Bis wir das verstanden haben, lassen wir den Pfingstmarkt Pfingstmarkt sein und schauen lieber, dass wir die letzten 2 km auch noch hinter uns bringen. Home sweet home, oder Le Moulin et Château moi

  1. Iris
    Mai 24, 2026

    Bei so viel kultureller Magie geht’s eben auch ohne Pfingstwunder und Jetons! Viele Bussi

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