Was wir gestern noch als Froschgesang interpretiert haben, stellt sich als Flamingokommunikation heraus. Im benachbarten Vogelschutzgebiet kann man sie, schön rosa gefärbt, in großer Zahl hautnah erleben. Außerdem noch Grau-, Silber-, Seiden- und Kuhreiher, Sichler, Säbelschnäbler, Löffler, Ibisse, Brandgänse, Stockenten, Teichhühner, diverse Möwen und Seeschwalben……
Dabei macht sich der Ibis als invasives Neozoon erst seit kurzer Zeit in Europa breit – ich mag ihn trotzdem, die ebenfalls nicht heimischen Nutrias schon weniger.
Eigentlich wollte ich am Nachmittag stilecht einen Ausritt unternehmen, Gewitter oder Nebensaison oder beides zusammen haben die Reitstallbesitzer jedoch wenig motiviert. Daher nutzen wir unser braves, mittlerweile schon gründlich eingestaubtes Auto, solange wir es noch haben, fahren mit der Rollfähre über die kleine Rhone und umrunden den Étang de Vaccarés bis zur Rhonemündung. Die rosafarbenen Salzbecken der Saline de Giraud zur Linken fahren wir bis zum Ende der Piste – und haben unverhofft die endlosen Sandstrände fast für uns alleine.
Die Abenddämmerung färbt die Wolken heute natürlich extra für die Mädchen: rosa;-)