{"id":480,"date":"2026-06-05T22:12:13","date_gmt":"2026-06-05T20:12:13","guid":{"rendered":"https:\/\/frankreich.opa.cool\/?p=480"},"modified":"2026-06-05T22:12:13","modified_gmt":"2026-06-05T20:12:13","slug":"calanques","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frankreich.opa.cool\/index.php\/2026\/06\/05\/calanques\/","title":{"rendered":"Calanques"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einem Besuch der Cosquer H\u00f6hle nehmen wir Abschied von unseren pr\u00e4historischen Reisebegleitern. Das Original wurde erst in den 90igern vom Taucher Henri Cosquer entdeckt. Der H\u00f6hleneingang liegt heute in 35 m Tiefe in den zerkl\u00fcfteten Steilufern der Calanques und ist nicht erschlossen. In der Eiszeit lag der Meeresspiegel um mehr als 100 m tiefer als heute und die Menschen des Gravettien gelangten trockenen Fu\u00dfes in die Grotte. Ab 10000 vor Christus war der Eingang geflutet und die Malereien blieben vollst\u00e4ndig unber\u00fchrt &#8211; zumindest die oberhalb des Meeresspiegels. In den letzten Jahren knabbert schon der Klimawandel an den Kunstwerken.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Besichtigung der Nachbildung erfolgt mit einer Art Grottenbahn, was die Illusion unserer Meinung nach etwas beeintr\u00e4chtigt, daf\u00fcr den Zugang f\u00fcr Behinderte erm\u00f6glicht. Man sollte diese H\u00f6hle daher eher vor den Repliken von Chauvet und Lascaux besuchen, dann ist es eindrucksvoller. Einmalig, weil sonst nirgends abgebildet sind Zeichnungen und Ritzungen von Meerestieren, wie Robben und im Audioguide als Pinguine verkaufte Riesenalke.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Wind hat die Wolken davon geblasen, daf\u00fcr fahren heute keine F\u00e4hren und zum Baden ist es zu kalt. Ideal daher zum Segeln oder Wandern in den Calanques.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Route, die der Bergfex vorschl\u00e4gt, ist als mittelschwer bewertet und landschaftlich \u00fcberw\u00e4ltigend. Fr\u00f6hlich traben wir los. Die St\u00f6cke sind nat\u00fcrlich wie immer zu Hause geblieben. Das r\u00e4cht sich schon bald, der Weg wird zunehmend gebirgiger. Zu denken h\u00e4tte uns vielleicht geben sollen, dass uns nur junge, sportliche Menschen auf diesem Pfad begegnen. Sind zun\u00e4chst noch Stufen in den Fels gehauen, ist der Durchstieg am Col du Bres schon eine Kletterei und bergab dann, was ich besonders sch\u00e4tze, eine ausgesetzte Serpentine \u00fcber Hangschutt. Ja, wir sind noch am Weg, k\u00fcrzen dann aber direkt nach Les Goudes ab und umrunden das Kap und die \u00dcberreste eines Bunkers aus dem 2. Weltkrieg. Die F\u00e4hre f\u00e4hrt immer noch nicht, daher nehmen wir den Bus zur\u00fcck in die Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Fischerhafen Vallon d\u2019Auffes soll es gute Restaurants geben. Das haben aber offensichtlich alle gelesen und die Bucht ist gesteckt voll. Daher nichts wie weg! Gleich ums Eck hat ein Restaurant neu er\u00f6ffnet und wir g\u00f6nnen uns ein gutes franz\u00f6sisches Abendessen mit gratinierten Muscheln und Minicalamari als Vorspeisen und einer gegrillten Dorade f\u00fcr mich und einer wunderbar zarten Entenbrust f\u00fcr Klaus. Und ein Freibier f\u00fcrs Warten obendrauf!<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem Besuch der Cosquer H\u00f6hle nehmen wir Abschied von unseren pr\u00e4historischen Reisebegleitern. Das Original wurde erst in den 90igern vom Taucher Henri Cosquer entdeckt. 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